LG Philips kommt aus der Talsohle nicht heraus

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Der Preisverfall bei LCDs setzt dem Joint Venture noch immer zu. Zwar konnte der Anbieter die Umsätze kräftig steigern, doch aus dem Minus kommt er nicht heraus.

Ein viertes Quartal in den roten Zahlen macht den Managern bei LG Philips zu schaffen. Der Verkaufsschlager LCD-Bildschirm – immerhin konnte die Firma 10 Prozent Umsatz-Zuwachs auf 2,92 Milliarden Dollar erreichen – konnte den tiefen Fall nicht aufhalten. Lediglich die Größe des Verlustes verringert sich. Der Nettoverlust von 181,1 Millionen Dollar ist immerhin 52 Millionen niedriger als von Finanzanalysten erwartet.

Gerüchte, Matsushita wolle den angeshlagenen südkoreanisch/niederländischen Hersteller übernehmen, haben sich bislang nicht als wahr erwiesen. Bei der Präsentation der Zahlen antwortete LG-PhillipsChef Young Soo Kwon, dass eine Reduzierung der Philips-Anteile eher wahrscheinlich sei – aber natürlich könne er sich dazu aus vertraglichen Gründen nicht vor dem zweiten Quartal 2007 äußern. (mk)
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