Richtiger Standby-Modus hilft Stromkosten im Büro zu sparen

KomponentenWorkspace

In Ruhepausen sollten Computer bereits nach kurzer Zeit in den Stand by-Modus geschickt werden. Damit verlängere sich nicht nur die Lebensdauer der Geräte, sondern es lasse sich auch immens Strom sparen, rät PC Professionell (Heft 05/2007).

Wenn ein durchschnittlicher Büro-Rechner an 225 Arbeitstagen im Jahr etwa drei Stunden durch Meetings und Pausen ungenutzt bleibt, lassen sich mit dem Stand-by-Modus (S3/S4) fast 100 kWh sparen. Bei einem Strompreis von 15 bis 20 Cent pro Kilowattstunde sind das immerhin zwischen 15 bis 20 Euro pro Jahr, so die PC Professionell in ihrem aktuellen Heft

Schon für jeden Einzelnen ist das nennenswert, hochgerechnet auf mehrere PCs in einer Firma kommt eine hübsche Summe zusammen. Microsoft Windows kennt allerdings verschiedene Stand by-Arten.

Empfehlenswert ist der S3-Modus. Dabei bleiben das Speicherabbild und die Prozessor-Register der aktuellen Arbeitssitzung im Arbeitsspeicher komplett erhalten. Bis auf das RAM werden aber alle anderen Komponenten von der Stromversorgung getrennt. Das System muss beim Aufwachen nicht wieder neu gebootet, sondern nur aus dem Speicher zurückgelesen werden. Im Test dauert der Vorgang nur sechs bis zehn Sekunden.

Der S4-Modus funktioniert vergleichbar, allerdings wird das Systemabbild auf der Festplatte abgelegt und das System vollständig abgeschaltet. Das Aufwecken des Systems dauert durch das Lesen von der langsameren Festplatte bei den Testsystemen mindestens 20 Sekunden und damit deutlich länger als beim S3-Modus. Dafür bleibt die Sitzung aber auch dann erhalten, wenn der Netzstecker gezogen wird. (sf/mk)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen