Bundestrojaner: Ist das BKA ahnungslos?

Sicherheit

“Computer ausspionieren ja, aber wie.”, so oder so ähnlich könnte es laut Medienberichten dem Bundeskriminalamt derzeit gehen.

Dem Bundeskriminalamt ist derzeit unklar wie die zahlreichen technischen Probleme dieses Zugriffs auf fremde Rechner erfolgreich realisiert werden sollen. Während der Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble vehement für eine Änderung des Grundgesetzes plädiert, werden die Kritikerstimmen immer lauter. “Der Bundesregierung fehlt jede Vorstellung davon, wie heimliche Online-Durchsuchungen von Computern vom BKA durchgeführt werden sollen.”, berichtet das Handelsblatt.

“Im BKA wird derzeit die technische Umsetzbarkeit einer Online-Durchsuchung im Rahmen eines Entwicklungsprojekts geprüft. Konkrete Aussagen lassen sich hierzu jedoch noch nicht treffen. In welcher Ausgestaltung dann diese Maßnahme als polizeiliches Mittel tauglich ist, muss erst nach einer weiteren Entwicklung bewertet werden.”, meint Staatssekretär und ehemaliges BND-Oberhaupt August Hanning.

Währenddessen verneint die Regierung jegliche Behauptungen um eine Kooperation mit Antiviren-Hersteller und meint der “Bunderstrojaner” könne alles spielend leicht umgehen. Experten behaupten allerdings: Es dauert maximal 48 Stunden bis der Bundestrojaner entdeckt wird. (mr)

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