Weniger Raubkopien: Microsoft setzt auf China

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Der Software-Gigant rechnet mit wesentlich besseren Umsätzen in der Volksrepublik: Illegale Software soll bald der Vergangenheit angehören.

“Die Erlöse in China dürften in diesem Jahr um mehr als 20 Prozent zulegen.”, freut sich der für die Region verantwortliche Microsoft-Manager Timothy Chen. Chinas verstärkter Kampf gegen illegale Software-Piraterie soll mitunter einer der Haupt-Faktoren sein. So eine Meldung der Presseagentur APA.

90 Prozent der im letzten Jahr in China verkauften Lenovo-PCs sind mit illegalen Windows-Kopien vertrieben worden. Dieses Jahr sollen es nur noch 30 Prozent sein – ein deutlicher Aufwärts-Trend.

Nach den USA ist China mit 20 Millionen PCs der weltweit Zweitgrößte Markt für Hard- und Software. Obwohl Chinas Bemühungen deutlich zu erkennen sind, haben die USA erst kürzlich eine Klage gegen die Volksrepublik eingereicht (wir berichteten).

Der Microsoft-Manager ist jedenfalls zuversichtlich, was Chinas Zukunft angeht. “Es wird ein großartiges Jahr für die Region, Vista verkauft sich sehr gut”, meint Chen. (mr)

Bild: smokinggun.de

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