Trojaner im Anwaltsschreiben

SicherheitSoftwareZusammenarbeit

Anwender erhalten derzeit fingierte Anwaltsrechnungen per E-Mail. Der Dateianhang enthält jedoch kein PDF, sondern einen Trojaner.

Die derzeit im Umflauf befindlichen E-Mails sehen auf den ersten Blick recht seriös aus: anwalt@forderungseinzug lautet die Absender-Adresse und auch der Betreff “AZ: 995235/40” wirkt wie ein offizielles Aktenzeichen. Wer jedoch ein solches E-Mail erhält, sollte es gar nicht erst öffnen sondern löschen: Der komprimierte Dateianhang enthält einen Schädling, den Virenscanner als “Trojaner-Downloader” erkennen.

Dass der Trojaner vergleichsweise leicht zu entfernen ist, deutet darauf hin, dass es den Erstellern des Mails weniger um die Infizierung von PCs als vielmehr um die Diskreditierung der Anwaltskanzlei geht, in deren Namen die Mails verfasst wurden. Die Kanzlei ist dafür bekannt, Geld für Unternehmen einzutreiben, die durch dubiose Web-Angebote ? der so genannten “Abo-Falle” ? Kasse machen (wir berichteten bereits mehrmals: Schnell geklickt ? teuer bezahlt; Die Abo-Falle). (tkr)

Autor: thomask
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