Spam: Australischer ISP kritisiert Google

SicherheitVirus

Telstra BigPond ein australischer Internet-Anbieter wirft Google und vor allem Google-Mail Fahrlässigkeit im Umgang mit Spam vor.

Er vor kurzem geschah es: BigPound-User konnten von Google-Mail-Nutzern keine Nachrichten empfangen. BigPond (Telstra) ist einer der größten australischen Internet-Provider. Grund für das Verbot war die SPAM-Flut, die der Mail-Service des Suchmaschinen-Riesen verursachte. Inzwischen soll diese Sperre entfernt worden sein, die Kritik ist allerdings umso heftiger geworden. “Google macht keine aktiven Spam Blacklists. Dies ist allerdings eine der Vorgaben, um eine schnellere Aufhebung der Sperre zu bewirken.”, begründet der BigPond-Sprecher Craig Middleton. So eine Meldung des Sydney Morning Herald.

Demnach geht der Mail-Service des Suchmaschinen-Giganten äußerst gedankenlos mit dem Thema Spam um. Dies behauptet zumindest BigPond. Adam Biviano, Sprecher des Sicherheitsexperten Trend Micro, sieht das anders. Google-Mail sei laut neuesten Studien innerhalb einer Woche von Platz 9 auf 56 der größten Spam-Verursacher gesunken – ein positiver Trend. (mr)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen