Apples Schicksal hängt am iPhone

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Die Markteinführung des iPhone-Mobiltelefons im Juni wird über die Zukunft von Apple entscheiden. Dieser Ansicht ist die Schweizer Großbank UBS.

Nach einem Bericht des Onlinemagazins ?Apple Insider? scheint es Bankanalysten durchaus realistisch, dass bis Ende 2008 jedes hundertste neu verkaufte Handy ein iPhone sein wird.

“Wir denken, das iPhone kann bis Ende 2008 einen weltweiten Marktanteil von 1 Prozent erreichen”, bemerkt Analyst Tony Andersson von der Schweizer Großbank UBS in einem Rundbrief, der laut “Apple Insider” eigentlich vertraulich war. “Vor allem weil wir mehr als ein Modell in den nächsten zwei Jahren erwarten.” Damit stützt die Analyse der Bank die Zielvorgabe von Apple-Chef Steve Jobs, der bis dahin einen Weltmarktanteil von einem Prozent erreichen will.

Gleichzeitig warnt der in dem Bericht zitierte Analyst Andersson vor möglichen Gefahren. So sei es möglich, dass das iPhone die Umsätze und Anteile des erfolgreichen Musikspielers iPod kannibalisiere. Zudem könnten ?schlechte Nachrichten, eine Verschiebung des Starttermins oder Qualitäts- oder Bedienungsprobleme? den Ruf von Apple und den Wert des Unternehmens beschädigen, schreibt Andersson in dem Brief an private Investoren.

Aus dem Rundschreiben geht hervor, dass der iPod fast die Hälfte der Gewinne von Apple beisteuert. Musikspieler von anderen Herstellern könnten eine Gefahr für den iPod sein, ?der in diesem Jahr 47 Prozent des Gewinns von Apple generieren sollte?, schreibt Andersson. Der aktuelle Höheflug der Apple-Aktie beruhe auf den hohen Erwartungen in das iPhone und lasse wenig Raum für schlechte News. (dbm)
Bild: Apple

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