Toshiba verklagt eine Herde DVD-Firmen

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Ein paar japanische Anwälte hatten Ostern richtig was zu feiern, bescherte ihnen Toshiba doch jede Menge Extra-Umsatz: Gleich 17 Händler und Exporteure von DVD-Technik wurden verklagt, weitere stehen auf der Agenda.

Am liebsten würde Toshiba auch noch den US-DVD-Import unterbinden, muss sich hier aber mit einer Beschwerde bei der International Trade Commission (ITC) begnügen und abwarten, ob die handelt.
Die Beschuldigten sollen DVD-Player, -Rekorder oder Geräte mit entsprechenden Laufwerken hergestellt beziehungsweise in die USA exportiert haben – ohne aber dafür die DVD6C-Lizenz erworben zu haben. Das sei eine glatte Patent-Verletzung und müsse Konsequenzen haben, argumentiert Toshiba.

Auf die Liste der Verdächtigen setzte der Konzern:
Daewoo Electronics America, Inc. (U.S.), Dongguan GVG Digital Technology Ltd. (China), Dongguan Tonic Electronics Co., Ltd. (China), Dongguan Xin Lian Digital Technology Co. Ltd. (China), GVG Digital Technology Holdings Ltd. (HK), jWIN Electronics Corporation (U.S.), Memcorp Inc. (U.S.), Star Light Electronics Co. Ltd. (Hong Kong), Starlight International Holdings Limited (Hong Kong), Starlight Marketing (HK) Ltd. (Hong Kong), Tonic Digital Products Limited (Hong Kong), Tonic DVB Marketing Ltd. (China), Tonic Electronics Limited (Hong Kong), Tonic Industries Holdings Limited (Hong Kong), Tonic Technology (HK) Limited (Hong Kong), Tonic Technology (Shenzhen) Ltd. (China), Tonic Trading Development Ltd. (Hong Kong). (rm)

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