Voice Compass: Teurer Schmöker über professionelle Telefonie

Allgemein

Was kann professionelle Telefonie wirklich – und was nicht? Das Buch “Voice Compass 2007” will Auskunft geben.

Auf über 400 Seiten haben Autor und Herausgeber Detlev Artelt und seine vier Co-Autoren den aktuellen Stand von Technik, Anwendungs-Szenarien und Kosten für Telefonie-Lösungen zusammengetragen – von der einfachen Anrufverteilung bis zur komplexen Service-Hotline. Die Spanne der Themen reicht von analogen, ISDN und VoIP-Anschlüssen über Anbieter und Techniken bei Sprachportalen bis zu der Frage eigener Applikationen, Miet- und Hosting-Lösungen. Die Frage der Wirtschaftlichkeit diskutieren die Autoren umfassend und reichen gleich ein paar Modellrechnungen als Zusatzreferenz.

Auch typischen Fehlern widmet sich das Autoren-Quintett. Dazu kommen Fragen des optimalen Call-flow-Designs. Auch die Frage, wie Sprachdialoge besonders leicht verständlich gehalten werden können, wird angesprochen.

Das Buch richtet sich vornehmlich an Entscheider in Unternehmen, die über Sinn und Unsinn von Sprachanwendungen für Kundenkommunikation befinden müssen. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis mit Modellunternehmen als Referenz helfen, die beschriebenen Situationen auf die eigene Firma umzudeklinieren.

Auch wenn jeder der 411 Druckseiten rund 1,46 Euro kostet, lohnt sich die Anschaffung des 599 Euro teuren Buches für jene, die umfangreiche Telefondienste in ihrem Unternehmen einführen möchten oder bestehende Anwendungen deutlich erweitern wollen. Nirgends sonst wird so viel Know-how so kompakt und verständlich dargeboten. Wer mag, kann online sogar 50 Seiten probelesen – allerdings nur, wenn der Flashplayer installiert ist. (ts/mto)

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