Microsoft will nun auch DRM töten

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Der Kopierschutz bei digitalen Songs muss weichen, lässt die Zentrale in Redmond laut nachdenken. Das habe natürlich rein gar nichts mit dem Apple-EMI-Deal (wir berichteten) zu tun. Nein! Wirklich? Ganz bestimmt. Das haben sich die Kleinweichler gaaanz allein ausgedacht…

Um die schleppenden Verkäufe beim Zune-Player (INQ-Voraussage vom August 2006) doch noch irgendwie anzukurbeln, denken die Microsoft-Jungs laut über eine Abschaffung der lästigen DRM-Fesseln (Digital Rights Management) nach.
Natürlich will man sich nicht den Anschein geben, (schon wieder) den Erfolgsspuren des Erzrivalen Apple zu folgen. Also behauptet man steif und fest, seit Urzeiten mit der Musikindustrie über das Thema zu debattieren und jetzt erst dank Microsoft (Halleluja!) werde dieser Schritt möglich.

Noch ein schneller Trendscout findet sich mit dem deutschen Portal Musicload, dass großspurig ankündigte, die Downloads ohne Kopierschutz forcieren zu wollen. Noch ist das Angebot an DRM-freier Musik dünn, soll aber dank einsetzender Zugeständnisse der Publisher weiter ausgebaut werden. Wieder etwas, dass man Apple zu verdanken hat. (rm)

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