Verizon: Unbegrenzt ist nicht unbegrenzt

Allgemein

Hierzulande ist bei mobilen Datentarifen von “Fair Flat” (Vodafone) und “quasi” unbegrenzter Nutzung (O2) die Rede. Der amerikanische Mobilfunkanbieter Verizon bestritt jahrelang, dass seine unbegrenzter Tarif begrenzt ist – und musste es jetzt doch zugeben.

Gut versteckt im Kleingedruckten hatte Verizon seinen Kunden Internet-übliche Aktivitäten wie das Downloaden oder Streamen von Musik, Videos oder Spielen verboten. Mit dieser Begründung wurden Kunden von der weiteren Nutzung ausgeschlossen, sobald ihr Datenkonsum über den magischen Bereich von 5 GB kam.

Erlaubt bei Verizon sind ausschließlich Web-Surfen, E-Mail sowie Intranet-Zugriff. Alles andere verbietet Verizon den eigenen Kunden ausdrücklich.

“Unbegrenzt” nennt die Firma ihren Tarif immer noch, denn das macht sich in der Werbung einfach zu gut. Aber inzwischen wurde die Unendlichkeit im Kleingedruckten durch eine klar definierte endliche Größe von 5 GB definiert. Und wer mehr verbraucht, der fliegt:

“Von jeder Person, die mehr als 5 GB in einem Monat verbraucht, wird angenommen, dass sie den Dienst in einer solchen verbotenen Weise benutzt. Wir behalten uns das Recht vor, in diesem Fall den Dienst ohne weitere Ankündigung einzustellen.”

(Nick Farrell/bk)

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