Software AG will WebMethods für 546 Millionen Dollar kaufen

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Heute gaben WebMethods und die Software AG bekannt, einen Kaufvertrag abgeschlossen zu haben. Die eeutschen Käufer zahlen in bar, um mit den Amerikanern einen besseren Einstieg ins US-Geschäft mit SOA-Lösungen zu finden.

Heute verkündete die Software AG in Darmstadt, 9,15 US-Dollar je Aktie an die Webmethods-Eigentümer zu bezahlen, um die Firma zu übernehmen. Das macht für alle Wertpapiere zusammen 546 Millionen Dollar. De Firma WebMethods aus dem US-Ort Fairfax bietet Integrations- und Optimierungstools für Geschäftsprozessmodellierung und erwirtschaftete 2006 Umsätze 208 Millionen Dollar Umsatz.

Das will die deutsche Software AG nun mit ihrem Geschäftsbereich “Crossvision” verbinden, um erfolgreicher service-orientierte Architekturen anbieten zu können. In den gemeinsamen Angeboten sollen auch SOA-Services für die US-Gesetzgebung “Governance” und für die Modernisierung alter Legacy-Programme enthalten sein. Die Software der geschluckten Amerikaner soll die Wettbewerbsstellung in den USA verstärken, weil jetzt ein “führendes Produktportfolio im SOA-Marktsegment” bereitstehe. Damit wolle man das Betriebsergebnis ab 2008 merklich verbessern, erklärte die Software AG.

Die Aufsichtsräte beider Firmen haben dem Geschäft zugestimmt, Aktionären wird von beiden Seiten die Annahme des Angebots vorgeschlagen. Wenn wie erwartet alle behördlichen Genehmigungen erteilt werden und keine Aktionäre dem Deal entgegenstehen, kann die Transaktion in der ersten Jahreshälfte 2007 abgeschlossen werden. (mk)

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