Siemens: Firmenübernahme trotz Krise

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Der Münchner Elektronikkonzern hat viele offene Baustellen. Trotzdem blieb noch Zeit, um ein öffentliches Übernahmeangebot für einen Anbieter von Industriesoftware zu stricken.

Die IBS AG bestätigte gestern noch, eine entsprechende Offerte von Siemens erhalten zu haben. Die Mitglieder der Eigentümerfamilie Schröder, die gemeinsam rund 43 Prozent der IBS-Aktien hält, sagten zu, das Angebot annehmen zu wollen. Allerdings stellt Siemens die Bedingung, mindestens 75 Prozent des Grundkapitals übernehmen zu können.

Das Unternehmen aus der Nähe von Koblenz habe mit 170 Mitarbeitern 19,7 Million Euro umgesetzt und sei etwa 35 Millionen Euro wert. (rm)

Autor: BrittaW
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