DOSSIERS
Mobile PCs in Schwung bringen
Notebook-Tuning
CPU 1
Mobile PCs in Schwung bringen

Tuning für Tüftler
Auch ein Prozessor-Update ist bei vielen Notebooks möglich. Wer sich jedoch an diesen Schritt wagt, sollte den Aufwand und die Vorteile klar abwägen. Performance-Gewinnen von 10 bis 30 Prozent steht meist ein nicht unerheblicher Aufwand entgegen. Denn zum Wechsel
des Prozessors muss erst der Prozessorkühler entfernt werden. Dieser ist oft noch mit der Kühlung für den Chipsatz verbunden, was zu einem komplizierteren Aufbau führt, der mit vielen Schrauben befestigt ist.
Nach dem Wechsel der CPU ist beim Wiedereinbau des Kühlers auf den exakten Sitz zu achten. Entscheidend ist auch, dass die alte Wärmeleitpaste oder das Wärmeleitpad zwischen Kühler und Prozessor komplett entfernt und durch ein hochwertiges Ersatzprodukt ersetzt werden. Der gute Wärmeübergang zwischen CPU und Kühler ist gerade im kompakten Notebook-Gehäuse für eine wirkungsvolle Kühlung absolut entscheidend.
Nur gesockelte Modelle
Für das CPU-Upgrade kommen nur gesockelte Prozessoren in Frage. Das sind alle PGA-Varianten (Pin Grid Array). Low-Voltage- und Ultra-Low-Voltage-Prozessoren, die sich in der Regel in Mini- und Sub-Notebooks finden, sind meist gelötet und damit keine Austauschkandidaten. Bei allen einigermaßen aktuellen Intel-Notebooks sitzt der Mobil-Prozessor im Micro-PGA479-Sockel. AMD verwendet den Sockel 754 im mPGA-Format für Mobil-CPUs mit Speichercontroller für DDR-Module und den neuen Sockel S1 für die Modelle, die mit DDR2-Speicher zusammenarbeiten.
Um den Prozessor aus dem Sockel zu nehmen, muss zunächst die Verriegelung gelöst werden, indem man die Schraube am Prozessorsockel durch eine halbe Umdrehung öffnet.






Letzter Kommentar
0 Antworten zu Mobile PCs in Schwung bringen
Notebook-Tuning