Wissenschaftler: Powerpoint ist Quatsch mit Soße

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Die Präsentations-Software ist dafür gut, mit wenig Aufwand möglichst viel Eindruck zu schinden. Ansonsten bringen Präsentationen mit Powerpoint so gut wie nichts.

Das menschliche Gehirn ist vielseitiger als ein Computer, wurde aber eben nicht so richtig für Multitasking entwickelt. Und deshalb sollten sich Vortragsreisende Powerpoint besser schenken, wenn sie ihren Zuhörern tatsächlich etwas vermitteln wollen.

Zu dieser Schlussfolgerung kam der australische Professor John Sweller von der Universität von New South Wales, der sich mit den kognitiven Fähigkeiten des Menschen beschäftigt. Denn das menschliche Gehirn kann mehr Informationen aufnehmen, wenn sie ihm entweder verbal oder in geschriebener Form verabreicht werden – aber eben nicht, wenn beides zur gleichen Zeit erfolgt. Der Grund liegt in der etwas begrenzten Verarbeitungskapazität des menschlichen Gehirns, wenn es darum geht, Informationen zu verarbeiten und zugleich im Kurzzeitgedächtnis zu behalten.

Diese Information werden natürlich gerade die Powerpoint-Nutzer schnellstmöglich wieder aus ihrem Kurzzeitgedächtnis verbannen. Wir dürfen uns daher weiter auf Powerpoint-Präsentationen mit sprachlosen Referenten freuen, wenn mit Powerpoint wieder einmal nichts mehr geht.

(Newsdesk Inquirer/bk)

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