Vista-Lüge? Microsoft kämpft gegen Sammelklage

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Angebliche irreführende Vista-Vermarktung hat zu einer Sammelklage gegen Microsoft geführt: Zahlreiche User fühlen sich übergangen.

Windows Vista Capable“, das ist eine Kennzeichnung für Computer, die Microsofts neues Betriebssystem problemlos unterstützen sollen. Eine fälschliche Kennzeichnung, behauptet Dianne Kelley aus Camano Island. Zwar sollen Vista Capable Rechner in der Lage sein das OS problemlos auszuführen, allerdings handelt es sich bei diesem oft nur um die abgespeckte “Windows Vista Home Basic” Version. So eine Meldung des Seattle Post-Intelligencer.

“Windows Vista Home Basic” fehlen die Grundlegenden und von Microsoft mit der “WOW-Kampagne” angeworbenen Funktionen. So ist “Flip-3D” und die Aero-Oberfläche in dieser Version nicht vorhanden. Erst ab der Premium-Fassung sind diese eingebaut: Offensichtlicher Betrug für Frau Kelley. Die meisten Vista Capable Rechner sollen nicht in der Lage sein die Premium-Funktionen flüssig darzustellen. Deswegen führt Microsoft laut der Klägerin seine Nutzer in die Irre und gibt ihr Grund das Unternehmen auf 5 Millionen US-Dollar Schadensersatz zu verklagen. (mr)

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