Honda-Deal: IBM hat Formel 1 fest im Griff

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Das Honda-Racing Team hat seine gesamte Formel-1-Produktentwicklung auf IBM-Software umgestellt. Damit ist der japanische Autobauer der neunte von 11 Formel-1-Mitstreitern, der auf Big Blue setzt.

Mit mehr “Collaboration Tools” und Software für seine Ingenieure will Honda nochmal Gas geben. Das “Honda Racing F1 team” will ab sofort IBM-Programme im Backend nutzen, um noch effektiver zu rasen, erklärt IBM heute.

In einem Multimillionen-Dollar-Deal wurde festgeschrieben, dass Honda IBM?s Rational Rose Data Modeler für die Entwicklung der Rennwägen verwendet, den WebSphere Application Server und darum herum die Design-Software CATIA V5 sowie das Lifecycle-Management-Produkt ENOVIA um bei Design und Fehlerbehebung noch effizienter zu sein.

“IBM Global Business Services” soll bei der Einrichtung der Dienste behilflich sein – die Abteilung hatte bereits mit anderen Formel-1-Teams (Ferrari, McClaren, BMW, Toyota und Spyker) zusammengearbeitet. IBM erklärt stolz, man arbeite bereits für neun der Top-11 Formel-1-Auto-Entwickler zusammen.

Schon vor fünf Monaten hatte Honda begonnen, seinen IT im Rennstall auf eine SOA-Lösung von IBM umzustellen. Mit den Produkten zu mehr Zusammenarbeit und zu virtuellen Tests bei der Entwicklung wolle der japanische Auto-Anbieter schneller auf die europäischen Standards im Formel-1-Bau aufschließen, erklärt IBM.

Ingenieure auf der ganzen Welt könnten jetzt auf alle Entwicklungen zugreifen und daran teilhaben. Das Racing Team könne so auch auf die Entwicklungen der Mutterfirma Honda Motor Co. Ltd. aus Japan zugreifen.

Das erste fertige Honda-Auto aus der Entwicklung mit IBM-Software soll Ende 2007 fertig sein – gerade rechtzeitig für die Rennsaison 2008. Das Auto wird jedoch nicht groß und blau, wie schon mancher Unkenruf in der Branche tönte. (mk)

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