Microsofts Geldberg schmilzt dahin

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Wie einst Dagobert Duck konnte sich der US-Software-Konzern im Geld suhlen. Doch der riesige Berg an Cash ist zu einem Hügel verkommen.

Die Barreserven von Microsoft haben sich in den letzten 24 Monaten glatt halbiert. Okay, es sind immer noch beinahe 30 Milliarden Dollar, aber bei der heutigen Ausgabefrequenz braucht man nicht einmal Excel, um das Ende der Reserven vorherzubestimmen. So sollen zum Beispiel weitere 2 Milliarden für DoubleClick ausgegeben werden, doch Mitbieter Google (wir berichteten) wird die Sache deutlich teurer machen. Auch sonst assimilieren die Borg alles, was Ihnen an Technologie und wehrlosen Firmen so vor die Füße fällt. Das geht ins Geld. Hinzu kommen Rekord-Dividenden an die Aktionäre und ein massives Aktienrückkaufprogramm, das seit fünf Jahren läuft (zur Stabilisierung des Kurses). In den nächsten fünf Jahren sollen weitere 29,3 Milliarden Dollar für eigene Aktien ausgegeben werden. Mal angenommen, das Papier stürzt aus ganz anderen Gründen (z.B. Platzen der Immobilien-Blase) in den Keller, dann ist der einstmalige Reichtum des Hauses Geschichte. (Nick Farrell/rm)

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