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WordPress, Serendipity und Typepad
Weblog-Software im Vergleich
Weblog mit Serendipity einrichten
WordPress, Serendipity und Typepad

Die Alternative zu WordPress ist Serendipity. Die PHP-Applikation ist nicht nur beeindruckend umfangreich und mit Erweiterungen bestückt, sondern auch einfach zu bedienen.
Wenn Sie sich mit WordPress nicht anfreunden können, ist Serendipity eine nahezu gleichwertige Alternative. Eine beeindruckende Anzahl an Erweiterungen lässt Ihnen viel Spielraum beim Einsatz der Anwendung. Beiträge können aus 15 verschiedenen Anwendungen importiert werden, darunter WordPress, Blogger.com, Movable Type und phpBB, aber auch RSS.
Einfache Installation
Die Installation von Serendipity erfolgt über ein Installationsskript. Die Installationsroutine startet automatisch mit einem Check der vorhandenen Servererweiterungen, Rechte und der php.ini-Konfiguration. Probleme werden rot markiert, so dass fehlende Schreibrechte und Ähnliches schnell ausgebessert werden können. Passt alles, gelangen Sie zur weiteren Einrichtung. Ein Klick auf Einfache Installation bringt Sie zu einem Formular für die Datenbank-Zugangsdaten. Hier legen Sie auch den Administrator-Account für Serendipity an. 23 Sprachen stehen dem Administrator für die Verwaltungsoberfläche zur Auswahl. Wählen Sie als Sprache für das Weblog German. Schalten Sie noch den grafischen Wysiwyg-Editor über den Radio-Button ein und vervollständigen Sie die Installation. Serendipity prüft nun den Datenbankzugang und richtet die Tabellen ein. Das Weblog ist damit bereits voll einsatzbereit. Um einen neuen Autor anzulegen, wählen Sie Administration und Benutzerverwaltung. Vergeben Sie Login-Daten und ordnen Sie den neuen Benutzer einer Gruppe zu. Dies ist wichtig, denn Serendipity kennt Benutzerrechte nur in Kombination mit der Gruppenzugehörigkeit eines Users. Die voreingestellten Gruppen sind Administrator, Chefredakteur und Redakteur. Unter Administration und Gruppenverwaltung können Sie sehr detailliert festlegen, was beispielsweise ein Redakteur tun darf.
Editieren Sie die Gruppen und Rechte unter Administration, Gruppenverwaltung nach Ihren Wünschen. Es ist zum Beispiel sinnvoll, das sofortige Veröffentlichen der Beiträge einzustellen und mindestens einen Benutzer mit Chefredakteurs-Rechten auszustatten, um jederzeit Korrekturen und Nachträge einzupflegen. Wollen Sie Ihr Blog laufend aktuell halten und deshalb auch Kommentare und Trackbacks sofort und ohne Moderation freischalten, ist es zu empfehlen, dass jeder Autor die Möglichkeit erhält, Kommentare zu seinen und anderen Beiträgen zu verwalten. So ist sichergestellt, dass Kommentar-Spam, sofern dieser durch die Filter von Serendipity durchkommt, und anderes unerwünschtes Feedback schnellstmöglich entfernt werden kann. Setzen Sie in der Gruppenverwaltung für Redakteure das Häkchen hinter adminComments: Kommentare verwalten.
Neue Artikel verfasst der Autor, sofern Sie diese Funktion eingeschaltet haben, in einem komfortablen Wysiwyg-Editor. Dieser funktioniert mit dem IE ab Version 5 und mit kleineren Macken auch mit Mozilla ab 1.3. Serendipity bietet alle Editierfunktionen, die man von einer Textverarbeitung her gewohnt ist. Außerdem ist schon eine Möglichkeit vorhanden, längere Beiträge mit einem Teaser auszustatten, der über einen Link am Ende auf den kompletten Beitrag verweist.
Komfortabler Spamschutz
Bevor die mitgelieferten Antispam-Tools Wirkung zeigen, müssen Sie diese aktivieren und einrichten. Damit haben Sie schon einen guten Grundschutz. Weiterhin dürfen Sie einen Schwellenwert für die Anzahl der Links in Kommentaren festsetzen. Überschreitet der Besucher diesen Wert, wird Ihnen das Feedback zur Moderation vorgelegt.
Serendipity bringt von Haus aus ein Captcha-Tool mit, das das Speichern von Kommentaren nur nach der Eingabe eines generierten grafischen Codes erlaubt. Diese Captchas sollten Sie jedoch mit Bedacht einsetzen, denn oft sind sie nur schwer zu lesen, was ja das automatische Auslesen verhindern soll, aber auch bei vielen Personen zu Rätselraten führt.
Auch Trackbacks werden immer häufiger für Spam missbraucht, nämlich um seinen eigenen URL zu hinterlassen, statt als Hinweis auf Bezug nehmende Blogs. Serendipity nimmt Ihnen hier viel Arbeit ab, die sonst für das Prüfen der Webseite verwendet werden müsste.
Design und Erweiterungen
Für die Wahl eines Designs, das zum eigenen Blog passt, steht eine große Auswahl an fertigen Templates zur Verfügung. Die Vorlagen passen sich dynamisch der Sprache des Anwenders an. Eine Funktionserweiterung von Serendipity lässt sich über Plug-ins realisieren. Dass verfügbare Portfolio kann sich sehen lassen: Eine Amazon-Suche, die Anbindung an Coppermine, Umfragen, Tagging, Wetter, Podcasts, erweiterter Spamschutz, Flickr, Google Pagerank, Wikipedia-Suche, Geo-Tags und vieles mehr werden auf Knopfdruck nachinstalliert und an die gewünschte Position verschoben.






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