Versatel-Eigner wollen Kasse machen

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Eigentümer Apax will den Börsengang “seines” Festnetzproviders zu einem weitgehenden Ausstieg nutzen.

Noch im April sollen die Aktien der Versatel Telecom International auf den Markt geworfen werden. Das werde laut Financial Times von heute mindestens 800 Millionen Euro einbringen. Etwa die Hälfte davon streicht Versatel ein, der Rest geht an die Alteigentümer.

Dieser Aktienverkauf testet auch die Bereitschaft von Investoren, den “Heuschrecken” (Apax hält 96 Prozent der Aktien) mitten in einer Phase nervöser Märkte ein hoch verschuldetes Unternehmen abzukaufen. Ein gewagter Schritt also.

Versatel hatte zum Jahreswechsel Verbindlichkeiten von 768 Millionen Euro, das Dreieinhalbfache der Profite (211,8 Millionen in 2006). Nach Umsatz war Versatel mit 666,2 Millionen Euro hinter Arcor und Hansenet der drittgrößte alternative Festnetzbetreiber nach der Deutschen Telekom. (rm)

Autor: BrittaW
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