New York freut sich nicht über GTA-Auftritt

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INQ_NY_GTA.jpgGrand Theft Auto spielt in einer gewalttätigen Bandenwelt – und ist gewaltig beliebt. Der jüngste Spross des Funracers über schießwütige Autodiebe macht die Straßen von Manhatten unsicher. Das gefällt dem echten Bürgermeister gar nicht.

Ein Sprecher des obersten Stadtverwalters Michael Bloomberg gab zu Protokoll, dass sein Boss kein Computerspiel gut heißen könne, bei dem man Punkte für das Verletzen oder Töten von Polizeibeamten erhält. Bloomberg sehe es daher gar nicht gerne, dass ausgerechnet New York als Spielplatz für solche Gewaltorgien herhalten solle. Da können ihn offenbar die liebevoll eingebauten Sehenswürdigkeiten wie Freiheitsstatue, Brooklyn-Brücke oder der Coney-Island-Vergnügungspark auch nicht mehr umstimmen. Randfiguren des Spiels tragen sogar Yankee-Basecaps – vergebens.
Statt dessen reitet der Bürgermeister darauf herum, dass in seiner Amtszeit die Autodiebstahl-Quote sich halbiert und die Mordrate um 28 Prozent gefallen sei. Und NY-Polizeichef Raymond Kelly ergänzt, es sei widerwärtig, die Gewalt in solchen Videogames zu verherrlichen. Was ist dann mit den wilden Polizei-Videos von außer Kontrolle geratenden Verfolgungsjagden? (Nick Farrell/rm)

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