Kehraus: Werden in den kommenden Jahren über 100.000 IT-Jobs gestrichen?

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Die IT sei eine Wachstumsbremse für die deutsche Wirtschaft, behauptet eine neue Studie von A.T. Kearney. Demnach fällt bald ein Großteil der “herkömmlichen” IT-Jobs weg.

Vorige Woche bereits ging die Unternehmensberatung A.T. Kearney mit ihrer Schlechte-Laune-Meldung zur IT-Branche an die Öffentlichkeit, doch jetzt erst sickert in den Medien durch, womit uns die Marktforscher eigentlich konfrontieren: Derzeit arbeiten noch rund 180.000 Menschen in den IT-Jobs Support, Wartung, Entwicklung und Vertrieb. Davon bleiben, glaubt man den Hochrechungen der Marktforscher von A.T. Kearney, bald nur noch 35.000 übrig

Allerdings sollen im Bereich des IT-Managements 25.000 neue Stellen entstehen – nur der reguläre IT-Supportmitarbeiter werde quasi abgebaut. Der Grund sei die verbesserte Effizienz der IT, sagen die befragten Manager. Einen Support benötige man künftig nicht mehr so sehr, wenn das Firmensystem ordentlich geplant sei. 15 bis 40 Prozent der heutigen IT-Jobs wären demnach überflüssig.

Holger Röder von A.T. Kearney erklärt in einer Pressemitteilung den Wandel der IT-Abteilungen: Der hohe Konkurrenzdruck führe dazu, dass viele Unternehmenslenker künftig nicht mehr in den Support alter Strukturen investieren wollten. Ein effektive Ausrichtung der IT-Technik an den Unternehmenszielen müsse ersichtlicher sein. Wenn die IT-Mitarbeiter dies ihren Chefs nicht erklären könnten, werde eben zur Kosteneinsparung Outsourcing betrieben. (mk)

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