Apple geht es gut – dank Vista

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Die Vista-Einführung bescherte den PC-Herstellern Verkäufe deutlich unter ihren Erwartungen. Apple hingegen legte kräftig zu.

In den ersten beiden Monaten dieses Jahres war Apple der stabilste PC-Anbieter, wie Analystin Kathryn Huberty von Morgan Stanley ermittelte. Das rapide Wachstum im Vergleich zu den Windows-Konkurrenten ließ nicht nach.

Besonders betroffen von der Vista-Flaute war Lenovo mit einem Zuwachs von nur 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während die Firma ein Jahr zuvor noch einen Zuwachs von 29 Prozent hatte vermelden können. Praktisch alle Firmen waren auf den Anstieg der Verkäufe im Februar angewiesen, um den besonders schlappen Monat Januar einigermaßen auszugleichen.

Apple hingegen legte völlig unbeinflusst vom Vista-Wirbel zu: 71 Prozent gegenüber dem Vorjahr im Januar, und sogar fast identische 72 Prozent im Februar. Das ist zum einen deshalb erstaunlich, weil frühere Windows-Einfühungen Apples Umsätze sinken ließen. Dass das nächste Mac OS 10.5 “Leopard” und neue Mac-Modelle in Sicht sind, konnte Apples Umsätzen ebenfalls nicht schaden.

Beständig abverkauft wurden auch die iPods, die Anfang des Jahres 73 Prozent des Marktes für Musikplayer besetzten. Sie verkauften sich um 30 Prozent besser als in den gleichen Monaten des Jahres 2006.

(bk)

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