BenQ-Mobile-Zulieferer Balda jetzt doch mit roten Zahlen

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Obwohl ein Apple-Auftrag den deutschen Zulieferer retten sollte, präsentiert er nun doch tiefrote Zahlen für sein Geschäftsjahr 2006. Die Touchscreen-Erlösung aus dem Silicon Valley kam eben nicht rechtzeitig für den Börsenbericht.

Der BenQ-Mobile-Zulieferer Balda ist 2006 doch tiefer in die roten Zahlen gerutscht als erwartet. Wie bei der Präsentatiuon der Börsenzahlen nun bekannt wurde, verzeichnete das Unternehmen im vergangenenn Jahr einen Fehlbetrag von 42 Millionen Euro. Der Vorsteuerverlust habe sogar bei 49,5 Millionen Euro gelegen, erklärte die Balda AG aus Bad Oeynhausen am gestrigen Mittwoch. 2005 erwirtschaftete das Unternehmen noch 33,4 Millionen Euro Gewinn.

Man wolle im Geschäftsjahr 2007 aufgrund der vorliegenden Aufträge – vor allem der Großauftrag Apples für Touchscreens (wir berichteten) hilft hier – wieder einen Vorsteuergewinn von 50 bis 55 Millionen Euro erreichen. Von Apples iPhone erwarten sich die Spezialisten offenbar nicht nur gute Gewinne, sondern auch einen guten Namen, der vom Rest der Industrie in Form von Aufträgen gewürdigt wird. Anfang März hatte das Unternehmen bereits eine Restrukturierung abgeschlossen, die eine Umschulung der (nun auftragslosen) Handy-Fetigungs-Mitarbeiter vorsieht. (mk)

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