Datev: Mailbunker und digitale Aktenschränke

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Ein Zwischenspeicher für geschäftliche E-Mails und ein Datei-Safe im Datev-Rechenzentrum sollen Firmen helfen, ihre Unternehmensdaten zu sichern.

Unternehmern erleichtert Datev das Absichern ihrer Geschäftskommunikation und den elektronischen Datenaustausch mit dem Steuerberater. Die Nürnberger Genossenschaft stellt dafür zwei Lösungen bereit: Mailbunker und Datev-Unternehmen online.

Mailbunker ist ein kostenpflichtiger Puffer, in dem alle Korrespondenz eines Unternehmens acht Stunden lang in Kopie zwischengespeichert wird. Die Dokumente werden in diesem Zeitraum auf noch unbekannte Malware gescannt. Findet das Mailbunker-System einen Schädling, wird der betroffene Anwender informiert und Links auf infizierte Seiten gesperrt.

Mailbunker ist eine Erweiterung des geschützten Internet-Zugangs für Firmen, dem so genannten Datev Net. Bevor Internet-Downloads und E-Mails auf dem Arbeitsplatz-PC eines Datev-Kunden landen, passieren sie zunächst eine Sicherheitszone. Darin befinden sich Viren-Scanner und Firewalls. Datev will diese Sicherheitszone permanent überwachen und mit Antivirus-Signaturen aktualisieren, sobald der schnellste Hersteller der verwendeten Security-Produkte ein Update bereitstellt.

Ebenfalls an Firmen mit Online-Zugang wendet sich die Lösung Datev-Unternehmen online. Die Genossenschaft vermietet dafür elektronische Aktenschränke in ihrem Rechenzentrum. Kunden legen dort Geschäftsdokumente wie Aufträge, Lohnzettel oder Rechnungen ab. Der Steuerberater hat dann jederzeit Zugriff auf die Belege. Als Schlüssel für die digitalen Aktenschränke nutzen sowohl die Unternehmensangestellten als auch die Kanzleimitarbeiter einen USB-Adapter mit Smartcard im SIM-Format. (SMK)