Studie verteidigt Windows-Sicherheit

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Windows soll sicherer sein als RedHat-Linux und MacOS, zumindest laut einer kürzlich veröffentlichten Symantec-Studie.

21 Tage hat Microsoft durchschnittlich gebraucht um 39 Sicherheitslücken in seinen Betriebssystemen zu beseitigen. Der aktuelle Internet Security Threat Report vom Sicherheitsexperten Symantec spricht klare Worte: Demnach hatte Microsoft 2006 nicht nur die wenigsten Sicherheitslücken, sondern fixte diese auch deutlich schneller als die Konkurrenz.

Auf Platz zwei findet sich RedHat-Linux ein: 208 Sicherheitslücken plagten die Linux-Distribution in der zweiten Jahreshälfte 2006. Mit einer durchschnittlichen Fix-Spanne von 58 Tagen ist das Unternehmen deutlich hinter Microsoft.

Lediglich auf Platz drei befindet sich das, für so sicher gehaltene, MacOS von Apple. 43 Sicherheitslücken in durchschnittlich 66 Tagen fixte der Konzern mit dem Apfel-Logo.

Jedoch ist dies kein Grund für Jubelschreie begeisterter Windows-Anhänger: Die Studie besagt zudem, dass es sich bei den Windows-Sicherheitslücken meist und äußerst kritische Bugs gehandelt hat, wodurch sich die kurze Korrektur-Zeitspanne erklären lässt. (mr)

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