Linux-Desktop in 3D: Wiedervereinigung von Beryl und Compiz?

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Die Open-Source-Projekte bieten durch OpenGL beschleunigte Desktops mit aufwändigen 3D-Effekten. Compiz wurde von Novell freigegeben, später spaltete sich ein Entwicklerteam mit Beryl ab. Jetzt bahnt sich Wandel durch Annäherung an.

Der Spaltpilz schlug zu, weil die eine Entwicklergruppe schneller voranpreschen wollte als die andere. Und wie immer in solchen Fällen spielten vermutlich auch persönliche Eitelkeiten und Vorlieben eine Rolle. Das war mehr als schade, denn die 3D-Effekte für den Linux-Desktop können sich sehen lassen und bieten weit mehr als das, was Mac OS X und Windows Vista bereits vormachen.

Beryl-Chefentwickler Quinn Storm ebenso wie Compiz-Projektleiter David Reveman wollen jetzt aber offenbar wieder eng zusammenarbeiten, nachdem sich die Projekte überraschend ähnlich entwickelten. Es ist sogar von Wiedervereinigung der beiden Zweige die Rede. Quinn schlägt dafür aber einen neuen Namen vor, mit dem die beiden getrennten Projekte wieder verschmelzen sollen.

(bk)

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