Leopard: Macht Apple Microsoft zum Sündenbock?

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Unbestätigten Berichten zufolge soll sich der Release von Apples neuem Betriebssystem Leopard verschieben: Schuld ist angeblich Microsoft.

Weil Microsoft doch so nachlässig sei und nicht in der Lage war sein Windows Vista rechtzeitig zu releasen, soll sich Apples Leopard nun auch verspäten. Erst Oktober soll es dann soweit sein. Grund ist der fehlende Bootcamp Support für Windows Vista. Zumindest behauptet dies ein Digitimes Bericht und stützt sich dabei auf Quellen aus der Industrie.

Bootcamp ist eine Software, die beim Partitionieren der Festplatten und bei der Installation von Windows hilft. Bootcamp wird von Apple vor allem als Sprungbrett für Windows-User auf die Mac-Plattform gesehen.

Die Verschiebung hat angeblich absolut nichts mit Entwicklungs-Problemen zutun. Apple sei sich sicher: Microsoft ist schuld. Dabei bestätigte die Web-Site Ars Technica erst kürzlich, dass Leopard sich derzeit maximal in der Beta-Phase befindet und deswegen wohl kaum bereits im April zu haben sein wird.

Apple hingegen hat alle Gerüchte um eine Verschiebung dementiert. Das neue Betriebssystem soll wie geplant bereits nächsten Monat zuhaben sein. (mr)

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