Lenovo will PCs in Europa bauen

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Die chinesische PC-Hersteller will nicht nur den breiten Markt der Konsumenten-PCs über Elektronik-Märkte bedienen, sondern auch eine eigene Herstellung in Europa aufbauen.

Diese Pläne will der PC-Hersteller, der die Desktop- und Notebook-Sparte von IBM übernahm, bereits innerhalb eines Jahres realisieren. Gegenüber ChannelPartner erklärte Lenovos Deutschland-Chef Marc Fischer:

“Wir werden entweder eine eigene Lenovo-Fabrik aufbauen oder eine haben, die unter Lenovo-Kontrolle läuft.”

Bislang kommen die Desktops von einem ungarischen Auftragsfertiger. Die Notebooks der Marke Lenovo kommen weiterhin aus Asien, sollen aber ebenfalls in einem eigenen Werk statt wie bisher bei einem Auftragsfertiger montiert werden.

Die Rede ist bei Lenovo Deutschland inzwischen auch von “best engineered PC” und “Leuchtturmprodukten” bei der neuen Produktlinie Lenovo 3000, mit der über geschäftliche Anwender hinaus auch Konsumenten gewonnen werden sollen. Der Anteil des Großkundengeschäfts sank 2006 bereits von 80 Prozent auf zwei Drittel des Umsatzes.

(bk)

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