Künstliche Intelligenz – oder so ähnlich

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Heutige Computer bewältigen zwar unglaublich viele Rechenoperationen in der Sekunde, doch scheitern sie oft an den einfachsten Aufgaben.

Bilder interpretieren, Sprachen erkennen oder Suchergebnisse vernünftig verwalten: Das sind keine Aufgaben für einen heutigen Rechner. In 25 Jahren sollen Computer leistungsfähiger sein als das menschliche Gehirn. Doch heute müssen Work-Arounds her: Das dachte sich auch Jeff Bezos, CEO von Amazon und entwickelte kurzerhand eine neue Geschäftsidee. “Amazon Mechanical Turk” nennt sich ein neuer Web-Service dessen Aufgabe es ist doppelte Web-Einträge zu löschen. So eine Meldung der New York Times.

“Der Computer hat eine Aufgabe, die einfach für den Menschen, aber außerordentlich schwierig für einen Computer ist. Deswegen nutzt Mechanical Turk anstelle eines Computer-Service einen Menschen.”, meint Bezos. “Künstliche künstliche Intelligenz” nennt der Amazon-Chef seine Idee.

Das Ganze funktioniert ähnlich wie das ChaCha-Konzept: ChaCha ist eine Suchmaschine, die versucht mit menschlichen Arbeitskräften das zu regeln, was Computer heutzutage nicht regeln können. (mr)

Bild: JupiterImages Corporation 2007

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