Ein Handy für Graf Dracula

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Mit Transsylvanien wird zumeist der “oberste Vampir” in Verbindung gebracht. Doch eigentlich ist es ein Landstrich in Rumänien – in dem nun Nokia seine neueste Handy-Fabrik aufbaut.

Nokia investiert 60 Millionen Euro im transsylvanischen Ort Cluj. Nein, nicht Blutbanken für das Herkunftsland der Vampir-Sagen sind Ziel des Geldflusses: Nokia will in Cluj Handys bauen.

Neben der Mobiltelefon-Fabrik soll gleich ein Forschungszentrum entstehen, gab der finnische Konzern heute bekannt. Nokia gab zwar die 60 Millionen Euro Investition für seine 11. Handyfabrik bekannt, doch glaubt man der rumänischen Zeitung ‘Ziarul Financiar‘, werden insgesamt 200 Millionen investiert. Die Zeitung beruft sich dabei auf den Vorsitzenden des Stadtrats von Cluj, Marius Nicoara, der zuvor mit den Finnen verhandelte.

Cluj wirft aus seinen Universitäten gut gebildetes Personal für Elektrontechnik, Informatik und Maschinenbau aus – Nokia investiert also nicht ohne Grund in der drittgrößten Stadt Rumäniens. Eine höhere Nachfrage in Europa lege zudem einen europäischen Ort nahe. Heute unterzeichneten die Vertragspartner ein Papier, in dem Baubeginn (noch im Frühling 2007), Fertigungsbeginn (Anfang 2008) und Arbeitsplatz-Zusagen (500 noch in diesem Jahr) niedergeschrieben wurden.

Die deutschen Werke in Bochum würden nicht darunter leiden, hieß es: Vielmehr sei ein Anschluss für Zulieferer aus den Werken in Deutschland, Ungarn und Finnland vorgesehen, um die Nachfrage besser abzudecken. (mk)

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