BKA-Präsident macht sich für Bundestrojaner stark

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Das was die Polizei mit dem Bundestrojaner macht ist kein Hacking, sondern lediglich die Nutzung eines polizeilichen Werkzeugs. Das behauptet der BKA-Präsident.

Wie genau eine Online-Durchsuchung ablaufen würde, dazu möchte Jörg Ziercke, der BKA-Präsident am liebsten nichts sagen. Fest steht jedoch, dass nur ein Bruchteil der Bevölkerung tatsächlich ausspioniert wird. Von 0,01 Prozent ist die Rede – der Aufwand sei einfach zu groß. Dies gab Ziercke in einem Interview mit der Tageszeitung an.

Kontrolliert und hochprofessionell soll der Vorgang ablaufen. “Wir können über die Verwendung bestimmter Schlüsselbegriffe steuern, dass ganz private Daten von der Polizei gar nicht zur Kenntnis genommen werden.”, behauptet der BKA-Präsident. Dadurch soll die Privatsphäre geschützt werden. Wie genau das allerdings funktionieren soll, ohne dabei die relevanten Daten zu übersehen, gab er nicht an.

“Im Kern geht es nur darum, den von den Schwerstkriminellen bereits vollzogenen digitalen Quantensprung aufzuholen. Diese verlagern ihre Kommunikation konsequent in das Internet.”, begründet Ziercke sein Vorgehen. (mr)

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