Xing goes Google – zumindest so ähnlich

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Der frühere Open Business Channel hat nach Aufbau einer riesigen Community von Geschäftskontakten nun auch Googles Erfolgsgeheimnis für sich entdeckt: Schnittsttellen zu Programmen von Drittanbietern.

Erst die Community aufbauen, dann an die Börse gehen und schließlich das erwirtschaftete Geld in sinnvolle Erweiterungen stecken, die die Plattform zur Basis für weitere Angebote Dritter machen: Xing – oder ehemals OpenBC – erhofft sich, durch eine XML-Schnittstelle und anderen Programmier-Interfaces (APIs) Anbietern von Drittprogrammen eine Infrastruktur für globalen Business-Austausch zu schaffen.

“Die Bereitstellung einer API (Application Programming Interface) in Form eines Web-Service bedeutet für Xing-Mitglieder die sichere Nutzung ihrer Xing-Daten mit anderen Tools und Applikationen”, beschreibt der Geschäftskontakte-Club die Vorzüge der Schnittstellen. Genau wie Google-Daten für “Mashups”, also völlig artfremde Anwendungen, verwendet werden können, will Xing seine Business-Daten bereitstellen. Die Zielrichtung ist hier allerdings eindeutig das Geschäftliche: “Neben web-basierten Diensten sind auch Browser-Plugins oder Desktop-Applikationen wie Microsoft Outlook oder Lotus Notes, sowie Customer Relationship Management (CRM) Programme von SAP, Siebel oder Salesforce.com denkbar.”, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Natürlich würden Datensicherheit und Datenschutz immer berücksichtigt.

Der Test ist im geschlossenen Bereich gestartet, einen Termin für die offizielle Veröffentlichung der API will das Unternehmen nach erfolgreichem Test bekanntgeben. (mk)

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