Motorola brechen Umsätze und Gewinn weg

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Der US-Mobiltelefonhersteller ist in schwieriges Gewässer geraten. Daher schlägt der Konzern Alarm und warnt fürs erste Quartal 2007 mit Roten Zahlen.

Bislang war Motorola noch davon ausgegangen, Gewinn erwirtschaften zu können. Doch bei den Umsätzen wird die entscheidende Milliarde fehlen, denn sie dürften nur bei etwas über 9 Milliarden liegen, statt der ursprünglich erwarteten 10,5 Milliarden Dollar (8,1 Milliarden Euro). Der Umsatz werde sich 2007 durchgehend so bescheiden entwickeln, warnt der Konzern.
Diese Entwicklung ist besonders peinlich, da gerade Motorola-Boss Ed Zander durch seine Rekordbezüge von insgesamt fast 30 Millionen Dollar (wir berichteten) für auffällige Schlagzeilen sorgte. Zugleich rumort es an der Wall Street, da der Investor und Milliardär Carl C. Icahn, Großaktionär bei Motorola, noch stärker einsteigen will. Angeblich, um die Firma neu zu strukturieren. Naja, sie hätte es wohl nötig… (rm)

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