Siemens Enterprise Communications verliert seinen Chef

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Schon im Januar hat es mächtig gekracht bei Siemens Enterprise Communications – der Chef hat gekündigt, und erst jetzt wird es bekannt. Grund dürften Differenzen zwischen technik- und finanzorientierten Führungskräften gewesen sein.

Der bisherige Chef der Siemens-Tochter “Enterprise Communications” hat seine Führungsposition aufgegeben. Wie das Manager-Magazin berichtet, hat Andreas Bernhardt bereits im Januar gekündigt. Man sei sich wohl nicht über die Strategien für das angeschlagene Geschäft einig geworden, schreibt das Magazin.

Der Ingenieur, dessen Team mit “HiPath” auf IP-Telefon-Anlagen für Unternehmen setzten wollte, dürfte sich nicht gegen die Finanzmanager durchgesetzt haben, berichten interne, der Redaktion PC Professionell bekannte Quellen.

Erst im Herbst hatte Siemens das Geschäft ausgelagert, um die Tochter aufzuhübschen und “an den Mann zu bringen”. Bislang fand sich allerdings noch kein Käufer. Reinhard Benditte aus der Finanzabteilung übernahm die Leitung der GmbH. (mk)

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