Musik auf Tonträgern: Nachlassender Verkauf

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Eine weitere Rekordschwäche verkündet soeben die US-Plattenindustrie: Allein die CD-Verkäufe ließen im ersten Quartal 2007 um 20 Prozent nach.

Der Markt für Tonträger ist weiter am Abgrund. Die Absatzzahlen werden immer schwächer. Mussten in den USA früher über 500.000 CDs eines Albums verkauft werden, um Platz 1 der Charts zu belegen, reichen heute schon rund 60.000 aus, um die Pole-Position zu sichern. Selbst lang erwartete Spitzentitel finden als physischer Tonträger kaum noch Käufer.

Die digitalen Verkäufe von Musik stiegen dagegen im Jahresvergleich um 54 Prozent auf 173,4 Millionen verkaufter Songs an. Das reiche vom Volumen allerdings nicht aus, um die Verluste bei den Tonträgern zu kompensieren, berichtet das Wall Street Journal. Das liege laut einer Erhebungen von BigChampagne LLC nach wie vor daran, dass über eine Milliarde Songs pro Monat illegal getauscht würden. (rm)

Bild: Joe Fleischer (links) und Eric Garland von BigChampagne

Autor: BrittaW
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