BenQ: Chef bietet Rücktritt an

Unternehmen

K.Y. Lee, der Chef des taiwanesischen Elektronik-Konzerns BenQ, hat gestern seinen Rücktritt angekündigt.

Die BenQ-Misere weitet sich immer mehr aus: Nach einem äußerst verlustreichen Quartal häufen sich die Skandale um den in Verruf geratenen Konzern. 630 Millionen Euro Verlust im letzten Geschäftsjahr, der Finanzchef Eric Yu sitzt in Untersuchungshaft (wir berichteten) und der CEO bietet seinen Rücktritt an: Sehr viel schlimmer könnte es für das Unternehmen nicht mehr werden. Dies berichtet die Presseagentur APA.

Die Pleite der deutschen Handy-Tochter BenQ-Siemens hat dem Konzern offensichtlich doch mehr zugesetzt, als zu erwarten war. Vize-Präsident Jerry Wang gab gestern in Taipeh bekannt, dass das Amt als BenQ-CEO nun zu haben sei. Der Verwaltungsrat ist derzeit allerdings nicht bereit K. Y. Lee gehen zu lassen. Bevor er geht soll er das Unternehmen zurück in die Gewinnzone manövrieren, so der Verwaltungsrat. (mr)

Bild: BenQ

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