SPSS-Software hört auf Kundenwünsche

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Die neue Version 11.0 von SPSS Clementine bringt mathematische Modelle für das Sammeln, Analysieren und Vorhersagen von Kundenverhalten mit.

Über Geschäftserfolg entscheidet, wie eine Firma auf die Anforderungen des Marktes reagiert. Die Software Clementine von SPSS dient dazu, die Ansprüche und Wünsche von Kunden zu sammeln, aufzubereiten und vorherzusagen.

In der neuen Version 11.0 von Clementine liefert der Hersteller mathematische Modelle mit, die beim Analysieren von Firmen- und Kundendaten helfen. Benutzer des Programms passen die Modelle auf der grafischen Oberfläche von Clementine an ihren konkreten Fall an. In die Standard-Modelle sind jetzt statistische Verfahren eingebettet. So ist es für den Anwender nicht mehr erforderlich wenn doch möglich eigene Logiken zu implementieren oder anzupassen.

Zu den mitgelieferten Modellen zählen Entscheidungsbaum, Warenkorb, Credit Scoring und Response-Analysen. Der neue SQL-Export gibt Verfahren an Datenbanken aus, so dass sie auch unabhängig von der SPSS-Applikation verwendet werden können.

Über die Zusatzmodule Text Mining und Web Mining ermöglicht es Clementine, Inhalte von Verbraucher-Websites oder Bewertungsplattformen zu sammeln. Text Mining erlaubt das Analysieren von Foren-Beiträgen. Welche Internet-Plattformen für Produktbewertungen oder User-Feedback dabei berücksichtigt werden, bestimmt der Benutzer selbst.

Während es beim Text Mining um die Inhalte geht, ermitteln Unternehmen mit Hilfe des Moduls Web Mining Parameter wie Klickraten oder Besuchsdauer von Websites. Anhand dieser Daten soll Clementine vorhersagen können, dass zum Beispiel ein Kunde ein Produkt kauft, der drei Minuten auf einer Site surft und die Kategorien Produktdetails sowie Alternativangebote anklickt. (smk)

Autor: thomask
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