Debian-Gründer geht zu Sun

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Der führende Entwickler des Debian-Projekts, Ian Murdock, heuert bei Sun als Chef für die Betriebssysteme an.

Sein erster Arbeitstag in der neuen Funktion beginnt morgen. Die Position wurde neu geschaffen, wie Sun erklärte. Wurde sie eigens für ihn geschaffen und ihm auf den Leib geschneidert? Die Open-Source-Gemeinde darf jetzt raten, was der Hersteller von Solaris alles vor hat.

“Chief operating platform officer” lautet der schöne Titel. Aber welcher Plattform, Solaris 10 oder Linux? Offiziell ist noch nichts raus, aber auf den Straßen wird geflüstert, dass Sun eine Linux-Strategie neben der erfolgreichen Open-Source-Freigabe von Solaris 10 fahren könnte.

Einen klaren Hinweis gibt Simon Phipps, bei Sun für die Open-Source-Strategie zuständig. Er schreibt in seinem Blog, Murdock sei “verantwortlich dafür, eine neue Strategie zu entwickeln, um die Strategien für Suns Solaris und Gnu/Linux zu entfalten.”

Der in Konstanz am Bodensee geborene Murdock schrieb 1993 das Debian-Manifest und arbeitete als CTO der Linux Foundation.

(Nick Farrell/bk)

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