Cebit 2007: Glaskugel zeichnet gesamtes Leben auf

ForschungInnovation

Die Entwicklungslabors des japanischen NEC-Konzerns arbeiten an einer Glaskugel, die anhand einer Sprachanalyse erkennt, wie man sich gerade fühlt.

Der japanische NEC-Konzern hat auf der CeBIT ein “Lebensaufzeichungs-Interface” gezeigt. Dabei handelt es sich um einen Anhänger, der einer kleinen Glaskugel ähnelt. Im Innern des Anhängers verbirgt sich eine Kamera, die ständig läuft und das komplette Leben eines Menschen aufzeichnet – so das Konzept. Als Speicherort könnte beispielsweise die Festplatte eines Handys dienen.

Das System soll anhand einer Sprachanalyse erkennen, wie man sich gerade fühlt. Ist der Kugelträger glücklich, so macht die Kamera zusätzlich ein Foto. Die Batterie ist in der Kordel des Anhängers versteckt. Als Ansichtsgerät soll eine Art digitaler Bilderrahmen verwendet werden. Die Anzeige der Aufnahmen lässt sich per Handbewegung steuern. (bwi)

Bild: Photodisc.com