BenQ auf dem absteigenden Ast?

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Nach der Insolvenz der Handy-Tochter BenQ-Siemens, gelingt es dem taiwanesischen Mutterkonzern immer noch nicht schwarze Zahlen zu schreiben.

180 Millionen US-Dollar Verlust hat BenQ in den letzten drei Monaten erwirtschaftet: Im Vorjahreszeitraum waren es hingegen lediglich 136 Millionen, wie das Unternehmen mitteilte. Auch die Tatsache, dass Finanzchef Eric Yu derzeit in Untersuchungshaft sitzt, ist für den Konzern alles andere als ermutigend. So eine Meldung der APA.

Nach der Pleite von BenQ-Siemens konzentrierte das taiwanesische Unternehmen sein Geschäft auf den asiatischen Raum – mir nur wenig Erfolg. Weiterhin sehen Unternehmens-Experten für die Zukunft eher schwarz: Die Gewinne sollen noch weiter zurückgehen und eine positive Tendenz sei derzeit nicht zu verzeichnen.

Hinzu kommt noch der Verdacht auf Insiderhandel gegen den BenQ-Finanzchef. Taiwanesische Behörden vermuten, dass das Unternehmen nach der Vorlage eines Quartalsverlusts im Oktober Aktien verkauft haben könnte. (mr)

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