CeBIT: Pimp your Commodore

Allgemein

Eine alte Marke ist etwas wert. Wenn sie so altertümlich ist wie Commodore, kann sie allerdings etwas frische Farbe vertragen.

Das inzwischen einer holländischen Firma gehörende Label, das alternde Gamer noch immer mit wehmütigen Erinnerungen verbinden, ist wieder auf PC-Gehäusen zu sehen.

Das neue Äußere ist ganz metallisch und kommt in unterschiedlichen künstlerischen Geschmacksrichtungen daher. Die neue Commodore International Corporation benutzt dabei Einbrenntechniken, um an individuelle Kundenwünsche angepasste Gehäuse zu einem unschlagbaren Preis anbieten zu können. Es ist also vorbei mit dem Computer für 1500 $ aus Taiwan, der für weitere 2500 $ bemalt und dann für 4000 $ verkauft wird. Das hier ist Individualisierung auf einer ganz neuen Ebene, aber zu einem Bruchteil des Preises …

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Das nicht etwa handbemalte Gehäuse mit …

Das Verfahren der Einbrennlackierung nennt sich C-Kin, und wenn der Online-Shop im April eröffnet, wird er Design-Muster in verschiedenen Geschmacksrichtungen anbieten: Classic Commodore mit diversen Motiven aus der Firmengeschichte, Gaming, Street Art (für die Pimp My Ride-Generation, künstlerische Fotografie, Landschaften und klassische Farben in unterschiedlicher Optik (matt, glänzend etc.).

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… Street Art wird die Pimp My Ride-Generation ansprechen …

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… und so sah beispielsweise die 8-Bit-Generation aus.

Die Gehäuse sind nur eine Grundlage für Gaming-orientierte Maschinen, die natürlich nur die derzeitig besten Gaming-Komponenten enthalten: Intel Core 2 Duo und Quads, auf Nforce 680i basierende Motherboards, DirectX-10-Karten von Nvidia in High-End- und Mainstream-Ausführungen sowie Corsair-Speicher der schnellsten Klasse. Sie versprechen zudem außergewöhnlich guten Kundensupport, und wir werden das überprüfen müssen, sobald sie auf dem Markt erscheinen. Commodore – willkommen zurück im Haifischbecken.

(Von Theo Valich in Hannover/bk)

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