CeBIT 2007: Microsoft will Deutschland schneller als Google kartographieren

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Microsoft will 80 Prozent der deutschen Geographie schon in Kürze in Virtual Earth bereitstellen.

Während bei Google Earth die Bilder für Deutschland und seine Städte noch mit wenig Details auskommen, möchte Microsoft schon in Kürze hochauflösende Satellitenbilder des ganzen Landes in “Virtual Earth” bereitstellen.

Derzeit würden die verfügbaren Aufnahmen sind mit Geo-Informationen verknüpft werden, erklärte Virtual-Earth-Marketing-Manager Michael Amrehn gestern auf der CeBIT gegenüber Internet.com. Die spektakulären Panoramablicke (wir berichteten), die für 58 Städte bereits zur Zeit der Fußball-WM aufgenommen wurden, sollen bald 80 Prozent der Bevölkerung abdecken.

Man arbeite weltweit zusätzlich zu den 45-Grad-Ansichten aus dem Flugzeug nun auch an Stadtansichten aus der Auto-Perspektive – dafür würden Straßenzüge mit Fahrzeugen abgefahren, auf deren Dächern 360 Grad-Kameras installiert sind.

Damit sich der Dienst auch finanziell rechnet, möchte Microsoft die 3D-Ansichten an Unternehmen verkaufen, die eigene Anwendungen auf die erhältlichen Karten setzen wollen. Ähnlich wie Google wird Microsoft APIs bereitstellen, diese aber nur “bis zu einem bestimmten Umfang” kostenlos nutzen lassen. Wenn die Daten zu kommerziellen Zwecken oder in größerem Umfang verwendet würden, sei ein Obulus fällig, erklärte Amrehn. (mk)

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