Siemens: 300 Millionen Euro mehr für Nokia-Joint-Venture

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Die Schmiergeld-Affäre bei Siemens belastet den Start des neuen Gemeinschaftsunternehmens mit Nokia zum 1. April und kostet den Technikkonzern viel Geld.

Ein Siemens-Sprecher äußerte gegenüber dem Handelsblatt (online erhältlich nur im kostenpflichgen Bereich), dass das Unternehmen zusätzliche Vermögenswerte in Höhe von 300 Millionen Euro in das Joint Venture stecke, weil die internen Ermittlungen den Start des Netzwerk-Unternehmens um drei Monate verzögert hatten.

Zudem steht Siemens dem Bericht der Zeitung zufolge für alle Folgen gerade, die sich aus dem Skandal ergeben könnten.

Siemens-Chef Klaus Kleinfeld und sein Nokia-Kollege Olli-Pekka Kallasvuo hätten in einem Brief an die Mitarbeiter erklärt, das neue Unternehmen stelle höchste Ansprüche an die Integrität. (mt/mk)

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