Symantecs Enterprise Business schwach – Mitarbeiter gekündigt

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Ein nicht zufriedenstellendes Geschäftsquartal im Unternehmensgeschäft des Security-Konzerns kostet einige Angestellte ihren Job.

US-Berichten zufolge hat Symantec diese Woche “blaue Briefe” an Angestellte in allen Unternehmensbereichen versendet – blau sind in den USA meist Kündigungen. Erwartet hatten Insider ohnehin, dass nach vielen Unternehmenskäufen die “Synergien” einige Arbeitsplätze kosten würden.

Die Enterprise-Sparte es Konzerns legte zudem ein unerwartet schlechtes Quartal aufs Parkett – fast vertuscht durch die guten Zahlen im Consumer-Business. Die Symantec-Aktien fielen massiv im Kurs. Letztendlich beschloss das Unternehmen, rund 150 Millionen Euro einzusparen.

Der Abbau von Arbeitsplätzen sei nur ein Teil der Kostenspar-Maßnahmen, erklärte Symantec-Sprecherin Melissa Martin auf Presseanfragen. Die Anzahl der Kündigungen wurde jedoch noch nicht offiziell bekannt gegeben, es sollen jedoch fünf Prozent der Personalkosten eingespart werden.

In die roten Zahlen ist das Unternehmensgeschäft längst nicht gerutscht – der Konzern machte sogar insgesamt 114 Millionen US-Dollar Gewinn. Doch die Analysten und damit die Aktienkäufer hatten deutlich mehr erwartet. Der plötzliche Kapitalverlust an der Börse schreckte offenbar das Management; auch in Bezug auf das Kapital will man schließlich das Image des “Sicherheits”-Unternehmens behalten.

Entsprechend gab Symantec-CEO John W. Thompson auf seiner CeBIT-Keynote auch nichts Negatives von sich (mehr dazu im CeBITblog). Selbst Marketing-Worte vermied er weitestgehend. Dass sich Nachrichten über seine Firma im Web erst kurz vor seiner Rede verbreiteten, rettete ihn vor stechenden Journalistenfragen. (mk)

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