EU-Kommissarin will sich Apple doch nicht zur Brust nehmen

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Maglena Kuneva, offizielle oberste Verbraucherschützerin der EU, hatte ein paar deutliche Worte zu Apples systematischer Konkurrenzblockade mit dem Verbund von iTunes und iPod gesagt. Jetzt wollte sie es doch nicht so gesagt haben.

Das klang doch sehr deutlich: “Finden Sie es in Ordnung, dass eine CD auf alle CD-Playern läuft, ein iTunes-Song aber nur auf einem iPod? Ich nicht. So etwas muss sich ändern.”

Gegenüber Journalisten in Straßburg äußerte sie sich nun sehr viel zurückhaltender. Nein, es gebe keinen Grund für gesetzgeberische Maßnahmen gegen Apple. Sie als Verbraucherschutzkommissarin arbeite mit der Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes zusammen, und deren Beamten sei bislang noch kein Grund eingefallen, warum gegen Apple zu ermitteln sei. Sie selbst hätte eigentlich nur ein wenig diskutieren wollen:

“Ich würde hier wirklich gerne eine Diskussion in Gang bringen. Darüber, was für die Entwicklung dieses Marktes am besten ist, und wie man mehr Konsumenten dazu bringen kann, diese wirklich wichtige und moderne Form des Musikgenusses zu erleben.”

(bk)

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