CeBIT 2007: Die Wiederauferstehung der Commodore-PCs

KomponentenPCWorkspace

Die Marke “Commodore” stirbt nie, Lizenzgeber Tulip freut sich. Diesmal bietet ein britisches unternehmen unter dem altem Markennamen einen neuen “Commodore Gaming” PC.

Unter dem Titel “Commodore Gaming” gibt es nun leistungsfähige Spiele-PCs – Gerüchte gab es bereits zuvor in britischen Weblogs, nun sind die Geräte da. Mehrere Produktlinien mit den Kürzeln Cg, Cgs, Cgx und Cgxx sind geplant, alle sollen sie mit interessanten Designs hervorstechen. Die technischen Daten entsprechen nahezu denen bisheriger Spiele-PC-Anbieter wie Alienware.

Im Cgxx (“Commodore Gaming Extreme Extreme”) soll etwa alles stecken, was derzeit gut und teuer ist: Der Intel Core Extreme QX6700 mit vier Kernen, zwei GeForce 8800 GTX-Grafikkarten und ein Asus-Mainboard mit dem nForce-680-SLI-Chipsatz sowie 4 GByte Corsair-Speicher.

Das Desktop-Gehäuse der Commodore-Rechner kann der Kunde aus einem Angebot von über 50 verschiedenen Designs auswählen – darunter viele Titelgrafiken offiziell lizenzierter Spieletitel. Es sei geplant, den Kunden zu erlauben, eigene Grafiken an die Commodore-Website zu schicken, um ihre persönlichen Fotos als Teil des PC-Designs umzusetzen.

Die Designs finden sich auf Folien wieder, die sich nicht so einfach abkratzen lassen. Die “neue Commodore” will sich zudem von Spiele-PC-Anbietern wie Alienware und Dell unterscheiden, indem sie einen kostenlosen Austausch von Grafikkarten im “PC-Abo” anbietet. Im Gespräch ist auch eine dem Automarkt abgekipfrte Verkaufsvariane: Gegen Rücknahme von alten Cs oder Komponenten gibt es Rabatte auf neue Rechner.

Da die – jetzt britische – Marke noch mit Wiederverkäufern verhandelt, um anders als Dell über das reine Web-Shop-Angebot hinauszugehen, sind Preise und Verfügbarkeit im deutschen Handel noch nicht bekannt. (mk)

CeBIT 2007: Halle 21, Stand D08

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