Ally IP 100
IDS-Hardware verdirbt Hackern den Spaß

SicherheitSicherheitsmanagement

Hackern vergeht Hören und Sehen: Das Gerät sieht aus wie ein Tacker und nagelt Angreifer spielend an die Wand.

Testbericht

Ally IP 100

Eigentlich denkt man bei Lindy erst ganz zuletzt an IDS-Hardware. Die Arxceo Ally IP 100 verhindert Scans und Angriffe auf das Netzwerk. Damit nicht genug, liefert die Hardware gezielt Falschinformationen und verdirbt Hackern damit doppelt den Spaß. Das Gerät ist als Ergänzung zu vorhandenen Firewalls, Virenscannern et cetera konzipiert.

Einmal installiert, bleibt die Ally IP 100 im Netzwerk unsichtbar und leitet die Datenpakte weiter, ohne sich selbst für Angriffe aus der Deckung zu begeben. Der Verwalter konfiguriert das Gerät im Browser. Hier bietet nur der IE ab Version 5 Zugriff auf alle Features. Auch die Fernadministration ist damit kein Problem. Die Ally IP 100 erkennt Angriffe wie Denial of Service (DoS), DNS Cache Poisoning, Session-Hijacking, das Ausspähen mit Security-Scannern und unterbindet den Zugriff auf gespoofte Web-Adressen.

Die Hardware schützt vor Zero-Day-Attacken ? ganz ohne Signaturdatenbank. Angriffe werden allein anhand ihres Verhaltens erkannt und gestoppt. Damit ist das Gerät aus dem Stand vor neuen Angriffsmustern gefeit. Die Tag-UR-IT-Technik erzwingt korrektes Protokollverhalten und authentifiziert IP-Adressen, um deren Missbrauch zu verhindern. Die Netfailopen-Technik sorgt außerdem dafür, dass der Datenverkehr im Fall eines Defekts der Ally IP 100 ungestört weiterläuft.


Fazit

Ally IP 100

Die unscheinbare Hardware hinterlässt im Test einen professionellen Eindruck. Die Funktionen halten mit großen Geräten für den Serverschrank mit. Dabei bleibt die Ally IP 100 einfach zu installieren und zu verwalten.

Plus
– gefährliche Verhaltensmuster werden gestoppt
– günstiger Preis für IDP-Hardware
– kinderleichtes Setup

Minus
– Crossover-/Netzwerkkabel nicht mitgeliefert
– Konfiguration nur mit IE 5 oder höher

Info
Vertrieb: Lindy
Preis: 1290 Euro