Software, Internet und Services beflügeln deutschen ITK-Markt

Allgemein

Der deutsche Markt für Informationstechnologie wächst um zwei Prozent. Service-orientierte Architekturen und Outsourcing treiben die Umsätze, die Computertechnik gleicht sinkende Umsätze mit Sprachdiensten aus.

Nach Prognosen von Detecon International verzeichnet der lokale Markt für Informationstechnologie- und Telekommunikation (ITK) in Deutschland einen weiterhin stetigen Aufschwung. Die heute in Bonn vorgestellten Zahlen für dieses Jahr ergäben eine Jahressteigerung von zwei Prozent – ein Zuwachs um drei Milliarden Euro auf ein Marktvolumen von rund 133,4 Milliarden Euro. Das entspräche in etwa dem Wachstum, das für die deutsche Gesamtwirtschaft in 2007 erwartet wird – besonders überdurchschnittlich stellt sich der gesamte ITK-Markt also auf den ersten Blick nicht dar.

Wer genauer hinblickt, sieht jedoch, dass das “K” in “ITK” schwächelt und vor allem die Informationstechnologie den Aufwärtstrend stützt: Mit einem Wachstum von ganzen 4,9 Prozent und einem Marktvolumen von 68,3 Milliarden Euro gleicht die Informationstechnologie den Rückgang bei den Telekommunikations-Sprachdiensten aus.

IT-Services machen mit 21,8 Milliarden Euro den größten Teil davon aus: sie wuchsen Detecon zufolge um sagenhafte 11,1 Prozent. Drunter befinden sich zahlreiche SOA-Projekte – Investitionen in langfristige Kosteneinsparungen. Daher sind auch auf der CeBIT zahlreiche Anbieter mit ihren SOA-Angeboten präsent.

Bei der Telekommunikation legten vor allem die Datendienste rasant zu: im Mobilfunk um 14 Prozent, im Festnetz 15,3 Prozent. Der Detecon-Bericht spiegelt die Erwartungen des Bitkom von Anfang des Jahres: Daten statt Sprache sind angesagt.

Exakte Zahlen aller Unterbereiche sind in der aktuellen Detecon-Studie nachzulesen (mk)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen