IT kurbelt US-Wirtschaft mit 2 Billionen $ jährlich an

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US-Wirtschaftsforscher meinen, es ginge den USA weit weniger gut ohne die IT-Firmen.

Ihre Erbsenzählerei hat ergeben, dass die IT-Branche jährlich ungefähr 2 Billionen Dollar zur US-Wirtschaft beisteuert. Die davon bezahlten Steuern helfen unter anderem dabei, in anderen Teilen der Welt Kriege zu führen.

Wer bis jetzt noch nicht verstanden hat, warum IT-Riesen wie Microsoft und Intel so einfach mit ihren faktischen Monopolen durchkommen oder HP wegen seiner Spionagemethoden gerade mal einen leichten Schlag auf das Handgelenk bekommt, der sollte jetzt zwei und zwei zusammenzählen können.

Der Bericht der Information Technology & Innovation Foundation (ITIF) besagt, dass die Integration der Informationstechnologie in praktisch jeden Aspekt der Wirtschaft und der Gesellschaft eine digital entfesselte Wirtschaft geschaffen hat, die für den größten Teil des wirtschaftlichen Wachstums in den USA und in anderen Ländern verantwortlich ist:

“Allein für die USA konnten wir ermitteln, dass das Bruttoinlandsprodukt heute durch die digitale Revolution um 2 Billionen $ größer ist, als es der Fall gewesen wäre, wenn das Wachstum ab 1995 weiter so verlaufen wäre wie mit der Wachstumsrate im vorhergehenden Zeitraum von 1974 bis 1995” – so Robert Atkinson, Präsident der ITIF.

Die Produktivitätsgewinne aus der IT seien in den USA am höchsten gewesen, doch auch andere Länder hätten von der IT-Revolution profitiert, darunter Australien, Kanada, Finnland, Frankreich, Deutschland, Korea, Japan, Holland und die Schweiz.

Ja, auch Kanada.

Atkinson will noch mehr davon sehen: “Die digitale Transformation zu beschleunigen, ist wahrscheinlich der wichtigste Schritt, den Politiker unternehmen können, um ein robustes wirtschaftliches Wachstum auch in Zukunft sicherzustellen.”

(Andrew Thomas/bk)

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ITF-Bericht (PDF)